Willkommen!

Billig ist Billig!
Preis-wert ist geil!
wer meint nur  billig kaufen zu müssen, der muss sich bewusst sein, das sich hinter dem Billigpreisprodukt ein Mensch verbirgt, der seine Arbeit nicht fair bezahlt bekommen hat… und das mit diesem Kauf Kosten für die Allgemeinheit entstehen!
Umdenken! Gemeinsam etwas bewegen!
Als Handwerksmeister, Betreiber des Branchenportals friseur-news.de und Initiator der Wertegemeinschaft „Der faire Salon!” mit inzwischen über 350 teilnehmenden Unternehmen möchte ich an dieser Stelle zum Umdenken aufrufen!
Billigpreise sind etwas Anderes als der Begriff preiswert es vermittelt!  Billigpreise machen arm!

Ein doppelseitiger Bericht in der WELT am SONNTAG über Billigpreise in der Friseurbranche zeigen die Folgen dieser Preisgestaltung:  Lohndumping, Mängel und Missstände zu Lasten der Mitarbeiter. BILD und N24 nahmen dieses Thema gleichfalls auf nachdem bereits im Dezember ein großer Bericht im STERN publiziert worden war.
Das Thema sorgt für Furore, in der Friseurbranche wie auch bei Verbrauchern. Die Kommentare gleichen sich: Hinweise auf wenig Geld, leere Geldbeutel und ständig steigende Kosten. Ja, das stimmt – genau das ist der Punkt!

Lohnabzüge auf Rekordhoch

Die Abzüge für Lohnsteuer und Sozialversicherung sind 2011 so stark gestiegen wie seit 17 Jahren nicht mehr. Im Schnitt stieg die Abgabenbelastung um 553,- Euro im Jahr. (Quelle: Bundesarbeitsministerium)
Zuzahlungen im Gesundheitswesen:
Eine Infratest Studie besagt, dass jeder Erwachsene im letzten Jahr durchschnittlich 616,- Euro an Zuzahlungen leistete. (Quelle: easyfinanz.de)
Die Sozialausgaben der Kommunen sind so hoch wie nie.
Die Gemeinden klagen über steigende Sozialkosten. Im Jahr 2010 gaben sie dafür 42,1 Milliarden Euro aus, 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (Quelle: Die Zeit)

Seitdem sich die Politik zu Gunsten der Konzerne und Großindustrie orientiert, haben sich die Finanzierungsanteile im sozialen Leistungssystem seit 1991 stark verschoben:
von 39,8% auf 32,9% gesunken: Anteil der Sozialbeiträge der Arbeitgeber
von 31,3% auf 38,5% gestiegen: Anteil der staatlichen Zuschüsse
(Quelle: sozialpolitik-aktuell.de)

Kommentare zu Billigpreisen wie:
–   „Wenn die Brieftasche nicht mehr hergibt….“
–   „was nutzt mir diese ganze Sch… moral, wenn ich nicht das Geld habe !“
–   „Das System ist Schuld, das was unsere Politiker zu lassen!
legitimieren Niedrigstpreise und damit Niedriglöhne ohne die Billigpreise nicht möglich sind. Allerdings die Folge von Niedriglohn ist die Hartz 4-Aufstockung und diese wiederum bezahlen wir mit unseren Steuern.

Umdenken: Preiswert JA – Billigpreise…nein!
Billigpreise verursachen  Kosten zu Lasten des Allgemeinwohls, vernichten Arbeitsplätze von denen Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Noch eine Generation zuvor konnten hunderttausende Fachverkäufer, Handwerker und Hilfskräfte von Ihrer Arbeit leben. Deren Betriebe und Arbeitsstätten sind verschwunden, ersetzt durch Großmärkte und Discount. Hier arbeiten jetzt deutlich weniger Menschen für deutlich weniger Geld. Viele müssen ihren Lebensunterhalt durch staatliche Leistungen aufstocken.

Billigpreise sind bedenklich wenn der Preis niedrig gehalten wird

  • durch schlechte Qualität die Gesundheitsschäden und Krankheitskosten nach sich ziehen. (Im Bereich der Nahrungsmittelkette z. B. bakteriell verseuchtes Geflügel, Gammelfleisch, Dioxin, bedenkliche Inhaltsstoffe oder Sicherheitsmängel bei technischen Gütern)
  • durch Niedriglöhne und Teilzeitjobs – das bedingt notwendige Zuzahlungen des Staates ,damit die Mitarbeiter wenigstens einen geringen Lebensstandard erreichen und bedeutet gleichzeitig weniger Beiträge für die Sozialkassen.
  • durch Dumpinglöhne und andere Ungesetzlichkeiten die zu Lasten der Menschen gehen.
  • durch den Abbau von Arbeitskräften zu Gunsten höherer Profite
  • durch intensiven Einsatz von Minijobs – Millionen Minijobbern droht Altersarmut
  • durch steuerliche und rechtliche Ungleichbehandlung der am Markt vertretenen Parteien.

Die Zeche zahlen wir alle!
Billigpreise sind die Kannibalen des sozialen Miteinander.

Umdenken! Gemeinsam etwas bewegen!
Als Handwerksmeister, Betreiber des Branchenportals friseur-news.de und Initiator der Wertegemeinschaft „Der faire Salon!“ mit inzwischen über 350 teilnehmenden Unternehmen möchte ich an dieser Stelle zum Umdenken aufrufen!
Billigpreise sind etwas Anderes als der Begriff preiswert es vermittelt!  Billigpreise machen arm!

Veränderungen gemeinsam herbeiführen.
Wenn wir mehr preiswert statt billig konsumieren, so weit es unser Geldbeutel zulässt, werden viele Billigsysteme nicht mehr funktionieren. Gemeinsam fordern wir die Discounter dazu auf, eine faire Preisgestaltung vorzunehmen und ihre Mitarbeiter so zu entlohnen, das deren Grundbedürf-nisse finanzierbar werden.
Damit senkt sich die Belastung der Kommunen im sozialen Bereich, die Sozialkassen gewinnen zum Wohle Aller.

Hierzu ist es notwendig, dass möglichst viele Menschen davon erfahren!
Wichtig ist es dieses Thema und diese Informationen weiter zu verbreiten. Machen Sie mit! Posten Sie, versenden Sie Links, reden Sie darüber. Senden Sie diese Information auch an Innungen, an Verbände und Initiativen.

Ziel muss es sein, Discountern und Billiganbietern zu sagen:
„Keine Billigpreise auf Kosten der Menschen!“

Des weiteren müssen wir sagen was wir wollen und uns an die wenden, die hier die Entscheidungen treffen:

  • Discounter und Billiganbieter
    Ein passendes Anschreiben haben wir vorformuliert:
    Sie finden es hier
  • Politik und Parteien
    Ein passendes Anschreiben haben wir vorformuliert:
    Sie finden es hier

Für Ihre Teilnahme herzlichen Dank!
Rene Krombholz

Die Kräfte des Miteinanders in einer friedlichen Welt beruhen auf Liebe und Respekt, nicht auf Geiz und Gier.
Das bedeutet auch die Leistung und Arbeit des gegenüber zu wertschätzen!
Die Vorraussetzung dafür haben wir:
In einem Land in dem Reiseweltmeister wohnen, jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet oder 210 Millionen €uro für Onlinespiele ausgegeben werden, gibt es keinen Grund pessimistisch zu sein.

Es gibt auch keinen Grund, das Menschen die Vollzeit arbeiten, auf Unterstützung aus dem Fond des Allgemeinwohls angewiesen sein müssen.

Fleißige Menschen mit Dumpinglöhnen zu entlohnen ist sittenwidrig, ebenso Jahresgehälter für Spitzenmanager von denen Einwohner eines ganzen Ortes leben könnten. Insbesondere wenn die Menschen, die dafür schuften, selber mit Hungerlöhnen nach Hause gehen müssen.

Nur gemeinsam können wir Veränderungen herbeiführen…. also gehen wir es an!

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