Forderungen

Eine Vielzahl von Gesetzen, Gesetzesänderungen oder deren Aufweichung  haben die Groß-Industrie, Großbetriebe und Konzerne begünstigt – und den familiengeführten Handwerksunternehmen hierdurch geschadet.
Während eine Vielzahl von Kleinstunternehmen (im Friseurhandwerk rund 30% der Betriebe) von der Umsatzsteuer befreit ist,  profitieren Konzerne und börsenorientierte Unternehmen von Abschreibungsmöglichkeiten und vermeiden legalisiert die Abgaben in Richtung Allgemeinwohl.

  • Wir fordern: Eine rechtliche und steuerliche Gleichbehandlung aller Unternehmen, unabhängig von Betriebs-, und Umsatzgröße. Beenden Sie diese Art der Politik und schaffen Sie die Rahmenbedingungen eines fairen Wettbewerbs.

Billigpreise bedingen Einsparungen an Service, Produktion und ganz besonders den Lohnkosten.  Das hat unabsehbare und negative Folgen auf Qualität, Sicherheit, Gesundheit, Lebenszeit und Allgemeinwohl.
Billigpreise verursachen Kosten und negative Spätfolgen, die vom Verbraucher oder der Allgemeinheit getragen werden müssen.

  • Wir fordern: Nehmen Sie Abstand von der rein kommerziellen Denkweise. Jede Arbeit hat ihren Wert und ihren Preis.  Verhindern Sie, das mit Dumpinglöhnen Billigprodukte oder Dienstleistungen produziert wird, während die Allgemeinheit den fehlenden Lebensunterhalt der hier Beschäftigten ausgleichen muss!

Billigpreise führen zu der Denkweise das Lebensmittel, Wirtschaftsgüter und die Arbeit des Nächsten keinen wirklichen Wert mehr haben. Die Leistung der Menschen erfährt durch Billigpreise keine Wertschätzung mehr.

Was für materielle Güter gilt, überträgt sich langsam aber sicher auf Lebensformen und ethische Werte die zunehmend ihren Wert verlieren.

  • Wir fordern: Schulfächer wie „Ethik“ oder „soziale Kompetenz“, sind in vielen europäischen Ländern erfolgreiche Pflichtfächer. Schaffen Sie Leitlinien dafür, dass Kinder und Jugendliche wieder eine Orientierung bekommen. Auch für Banken, Konzerne, Finanzmärkte muss es Grenzen geben. Sie haben sich ihrer sozialen Verantwortung zu stellen, ihr gerecht zu werden und zum Allgemeinwohl beizutragen!Wir leben in der Kultur des christlichen Abendlandes und nicht in der Kultu
    der Finanzmärkte. Der Mensch gehört in den Mittelpunkt – und nicht das Geld!

Prüfungen und Zugangsberechtigungen zu Berufen und Handwerken dienen der Sicherung des Ausbildung,- und Qualitätsstandards, so wie der Sicherung der Arbeitsplätze

  • Wir fordern Korrigieren Sie die Schul- und Bildungspolitik!
    Schaffen Sie  verlässliche Rahmenbedingungen für entsprechende Prüf- und Ausbildungsordnungen.

Die Probleme der Zukunft werden wir nur in einem friedlichen und geeinten Europa lösen können. Ethische Werte, fairer und gleichberechtigter Wettbewerb werden Garanten für die Zukunft und den sozialen Frieden sein. Wohlstand bedeutet für uns nicht alles preiswert kaufen und besitzen zu können. Vielmehr muss jeder Mensch von seiner Arbeit wenigstens einen bescheidenen Lebensunterhalt bestreiten können.

  • Wir fordern: Jeder Mensch muss von seiner Arbeit wenigstens die Grundbedürfnisse zum Lebensunterhalt bestreiten können. Schaffen Sie Rahmenbedingungen dafür das
    Menschen nicht zu Gunsten billiger Preise benachteiligt werden. Sorgen Sie dafür, das arbeitende Menschen auch im Alter eine Zukunft haben und nicht in kläglicher Altersarmut von der Allgemeinheit getragen werden müssen.