Das Allgemeinwohl blutet aus

Das Allgemeinwohl blutet aus…

Sparen ist angesagt, oft aber ein Trugschluss. Die Berufstätigen Menschen müssten von ihrer Arbeit leben können, das aber ist immer weniger die Realität.

Um Waren preiswert bis billig anbieten zu können, kürzen Konzerne und Dicounter Arbeitszeit und Löhne. Mit fatalen Folgen:

  • Über 30% der unter 35jährigen Arbeitnehmer haben keinen Vollzeitjob mehr.
  • 7 Millionen Minijobber sehen einer Rente von monatlich 150,- €uro entgegen.
  • Alterarmut ein Problem der nächsten Jahre, schließlich hatten wir Millionen Arbeitslose, deren Rentenanspruch sinkt ebenfalls. Quelle: ARD /Morgenmagazin

Wer zuwenig Einkommen hat, egal ob Rente oder Lohn, wird vom Staat unterstützt. Das kostet pro jahr zig Milliarden und hat Kürzungen und Einsparungen in vielen anderen Bereichen zur Folge.

Die Sozialkassen verzeichnen durch niedrigere Löhne weniger Einnahmen, der Ausgleich findet in Form von Praxisgebühren zu Zuzahlungen statt: einige hundert Euro müssen Bundesbürger im Schnitt jährlich aufwenden. Schlechtere Leistungen dafür inbegriffen: wie lange müssen wir heute auf Termine beim Arzt oder Röntgeninstitut warten? Das ist teils bedenklich.. aber auch Folge vorgenannter Umstände.

Seitdem sich die Politik zu Gunsten der Konzerne und Großindustrie orientiert, haben sich die Finanzierungsanteile im sozialen Leistungssystem seit 1991 stark verschoben:

  • Der Anteil der Sozialbeiträge der Arbeitgeber ist von 39,8% auf 32,9% gesunken,
  • Der Anteil der staatlichen Zuschüsse ist von 31,3% auf 38,5% gestiegen.
  • Der Anteil der Sozialbeiträge der Versicherten ist etwa konstant geblieben.
    Die deutliche Entlastung der Unternehmen kann als ein Ergebnis des Umbaus des Sozialstaates in den zurückliegenden Jahren interpretiert werden: So ist in der Gesetzlichen Krankenversicherung durch die Erhebung von Sonder- und Zusatzbeiträgen, die allein von den Versicherten zu tragen sind, das Paritätsprinzip aufgehoben worden.

    Und auch in der geförderten Alterssicherung müssen die Arbeitnehmer allein, d.h. ohne anteilige Arbeitgeberbeiträge, für die ergänzende betriebliche oder private Altersvorsorge aufkommen.

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